Meteora war vor vielen, viiiiielen Jahren mein Ziel auf Interrail. Leider kam ich damals nicht einmal nach Griechenland.
Als wir jetzt in Griechenland waren kroch so eine Erinnerung herauf und so fuhren wir doch hinauf nach Meteora. Weit ab von unserem Weg.
Über die Berge in denen wir in den Wolken bei Nieselregen schliefen und wo es bitterkalt war.



Aber als wir auf die Berge zufuhren, die sich hinter der Stadt erheben, war all die Kälte der Nacht vergessen.
Schon ohne die Klöster sind die berge, die eher aussehen wie gigantische Felsen so in dieser Form noch nie dagewesen in unserer Welt.
Mächtige Strukturen, die aussehen als seien sie aus einem Stück.

Die Straßen, die hinauf führen zu den Klöstern gab es in meiner Phantasie nicht. In meiner Phantasie war es ein Kloster, das unerreichbar auf einer Säule thronte.

Insofern war ich zuerste enttäuscht und dann war es doch viel besser als ich es mir vorgestellt hatte.
Die Kloster thronen tatsächlich auf Felsensäulen, die von dem Gebirge mit der Straße getrennt sind. Und es sind viele unterschieldiche.



Dazwischen gibt es extrem grüne Täler wenigstens zu unserer Zeit.



Ein Kloster haben wir uns auch angeschaut. Der Eintritt kostet pro Kloster immer 3 Euro und sie haben an unterschiedlichen Tagen auf. Meistens nur bis 15 Uhr. Auch wenn es Seilbahnen zu den Klöstern gibt, führt der Weg für Besucher meistens Treppen hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf.

Hier in Meteora treffen wir zum dritten mal auf unserer Reise, diesen Berner Van mit zwei Kajaks auf dem Dach und mit dem netten Paar, das wir bisher nie angesprochen haben. Wir erkennen das Auto schon von Weitem und diesesmal verquatschen wir uns und haben anschließend ab hier eine schöne Reise, die immer mal wieder an gemeinsame Orte führt, bevor Dominic und Nicole zurück in die Schweiz fahren. Auch sie sind wie wir über Skandinavien hier herunter gefahren.